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Liebe Mama,

ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn du in deinem Alltag mit Kind & Hund, mehr Überforderung und Frust, als Leichtigkeit und Unbeschwertheit fühlst.

Wenn schon alleine der Gedanke an euren nächsten Spaziergang oder Besuch, Herzrasen und Schweißausbrüche bei dir verursacht.

Wenn dein Partner und du, nur noch streiten, weil ihr euch wieder einmal einig seit, dass ihr euch nicht einig seit.

Wenn du trotz all deiner Liebe und Hingabe, im Hamsterrad aus Frust, Selbstsabotage und Hilflosigkeit, den Ausstieg nicht findest.

Ich weiß auch, welche mächtigen Emotionen da oft mitschwingen und wie unfassbar herausfordernd ein Mamaalltag sein kann,  wenn man mit einem Hund zusammen lebt, der eben nicht einfach so nebenher läuft und der durch sein Verhalten, häufig ungewollt die Aufmerksamkeit auf dich zieht.

Die entscheidende Frage die du dir stellen darfst ist nicht: Wie bekomme ich das Verhaltens schnellstmöglich abtrainiert?

Sondern: Welche Emotion steckt hinter dem Verhalten und was kann ich in meiner Rolle als Hundemama tun, um diese Emotion positiv zu beeinflussen, damit sich das Verhalten nachhaltig ändert?

Und gleich danach stell dir die Frage: Was braucht es für mich, meine Familie und meinen Hund, trotz dieser herausfordernden Zeit, unseren Alltag glücklich und zuversichtlich zu bestreiten?

OHNE dich, geht es nicht!

Meinen Weg, mit welchen Training Skills und mit welcher Einstellung, ich schnelle und nachhaltige Erfolge erzielt habe, teile ich mit dir in meinen Paketen. Eine Mischung aus Wissen, Erfahrung & Training, dass die Bedürfnisse und das Nervensystem berücksichtigt - authentisch, familienkonform und fair.​​​​​

Von Mama zu Mama

Theresa

Mein Weg bis hier.

Tiere sind seit frühester Kindheit, ein Teil meiner Identität. Ein Leben ohne sie, ist für mich unvorstellbar und wäre nicht lebendig. Daher liegt mir ihr Schutz & Wohlergehen, sehr am Herzen. Dabei haben Hunde mich schon immer, ganz besonders fasziniert. Ich kann nicht erklären warum, es ist einfach so. Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Mensch mit einer Art Talent/Fähigkeit oder einem besonderen Merkmal auf die Welt kommt, dass sich im Laufe seines Lebens, immer deutlicher abzeichnet. Etwas, dass ihn vom Durchschnitt abhebt.

Bei mir ist es die unendlich tiefe Liebe & Verbundenheit zu Hunden, ein hohes Maß an Empathie und die Fähigkeit, auf emotionaler Ebene, komplexe Zusammenhänge zu verstehen.

Mit meiner ersten, eigenen Hündin Polly, wuchs mit der Zeit auch mein Verlangen und mein Bedarf, mehr über Hunde zu erfahren. Zusammenhänge zwischen Emotionen & Verhalten zu verstehen, wie sie lernen und was sie brauchen, um "glücklich" zu sein.

​So viel Leid, wie Corona anderen Menschen bereitet hat, bot sich mir in dieser Zeit eine Chance, die ich ergriffen habe. Ich machte meine Ausbildung zur Hundetrainerin bei Animal Learn in Bernau.  Dabei wurde mir von Seminar zu Seminar immer klarer, dass Erfahrung, nichts mit Wissen zutun hat.

2021 gründete ich meine eigene Hundeschule About Schnauze. Mit der Mission, Haltern ihre Hunde in ihrer Ganzheit näher zu bringen und um über veraltete Trainingstheorien und Mythen aufzuklären. Dafür setzte ich von Anfang an auf 1:1 Trainings, die mir in der Folge und mit der Zeit, immer mehr Halter von Hunden, mit Verhaltensauffälligkeiten brachten.

Meine Ansätze wurden immer psychologischer, ganzheitlicher und hatten mit Training, wie es der "Mainstream" versteht, nur noch sehr wenig zutun. Immer häufiger fühlte ich mich unwohl in den Kundenterminen und der Gedanke, nach einer ganzheitlichen Betreuung für Hund & Halter, wurde immer präsenter.

Als Anfang 2025 Jules, unsere zweite Hündin aus dem Tierschutz einzog, wurde ich aber auch wir als Familie, mit einer sehr selbstbewussten aber auch unsicheren, jungen Hündin konfrontiert, die einen ganzen Rucksack an Verhaltensauffälligkeiten im Gepäck hatte und uns fast täglich, an den Rand unserer nervlichen Kapazität gebracht hat - trotz meiner bisherigen Expertise!

Von Tag zu Tag, wurde mir meine Vision immer klarer und bin jetzt genau da, wo ich aktuell den größt möglichen Support bieten kann. Für Mamas und ihre Familien, mit (Tierschutz)-Hunden.

Weil ich weiß, wie belastend und herausfordernd der Alltag mit Kindern und Hund sein kann und weil ich weiß, wie groß das Konflikt- und Erschöpfungspotenzial ist.

Verhaltensprobleme sind keine Einbahnstraße, sondern der Hilferuf eines völlig überlasteten Nervensystems, das dringend DEINE Unterstützung braucht, um endlich Ruhe zu finden.

Theresa

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Meine Mission

Schon als Kind und Jugendliche,

war ich ganz alleine, mit 1-3 Hunden gleichzeitig in Wald und Wiesen unterwegs - meist ohne Leine und Leckerchen. Gehorsam war nie ein Thema. Kein Hund ist mir jemals weg gerannt oder hat anderweitig Probleme gemacht. Wir lebten im Moment und haben uns an der gemeinsamen Zeit erfreut. Unser Beisammensein war geprägt von Leichtigkeit, Abenteuern, Vertrauen und einer Menge Spaß!

Vermutlich ist es normal, dass einem diese Leichtigkeit und Anspruchslosigkeit, auf dem Weg zum Erwachsenwerden verloren geht. Ungehorsam ist plötzlich ein Zeichen von Respektlosigkeit und gesellschaftlicher Druck, bekommt eine immer größere Relevanz. Man fängt an, Dinge zu zerdenken und ist gedanklich entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft aber selten im Moment. Wir fangen an zu urteilen ohne zu hinterfragen und unsere Gedanken, bestimmen unser Handeln.

​Auch ich, habe mich genau in dieser Spirale befunden und war im Zusammenleben mit meinen Hunden, überhaupt nicht mehr glücklich. ,,Das bin doch nicht ich'', habe ich innerlich zu mir gesagt.

Ich fing an mich damit zu beschäftigen, was meine intensive Beziehung zu Hunden, als Kind ausgemacht hatte und was mir im Laufe des Lebens und mit der Elternschaft abhanden gekommen ist. Leichtigkeit, Erwartungslosigkeit und im Moment zu leben.

In unserer gemeinsamen Zeit möchte ich dir, liebe Mama, ein bisschen meiner wiedergewonnenen, kindlichen Leichtigkeit, mit auf den Weg geben, die die Beziehung  zu meinen Hunden so viel tiefer hat werden lassen und ganz viel Gelassenheit mit sich gebracht hat.

Für uns ist der Hund ein Teil unseres Lebens aber für unseren Hund, sind wir sein ganzes Leben.

Meine Motivation

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Immer mehr Menschen und Familien, träumen von einem Leben mit Hund.

Die Medien hypen diese Vorstellung vom süßen Familienmitglied, dass die Herzen beglückt und uns Freude machen soll. Für jeden Topf (Mensch), gibt es scheinbar den passenden Deckel (Hund). Einsame Herzen sehnen sich nach Annahme und einem treuen Freund, der sie überall hin begleitet. Die Realität aber, sieht leider ganz anders aus. Hunde werden ausgebeutet, misshandelt, krank gezüchtet, vermenschlicht, vermarktet und wenn es dann doch nicht nach unseren Vorstellungen läuft, leider immer häufiger, einfach ENTSORGT. 

Dabei ist die Anschaffung eines Hundes, eine ganz bewusste Entscheidung. Hunde passieren nicht einfach - wie Kinder manchmal.

Wer einen Hund bei sich aufnimmt und sein Leben mit ihm teilen möchte, übernimmt eine große Verantwortung - insbesondere Familien, mit kleinen Kindern. Denn am Ende des Tages, ist der Hund trotz Domestikation, ein Raubtier, dessen Verletzungen im Zweifel tödlich und traumatisch sein können.

Vermutlich lag mir der Tierschutz schon immer besonders am Herzen - nur habe ich nie tiefer darüber nachgedacht. Im Laufe meiner Ausbildung, wurde für mich der Schutz uns anvertrauter Tiere, immer bedeutsamer und es stimmte mich immer trauriger, wenn ein Hund aufgrund von Überforderung oder Verhaltensauffälligkeiten, die Familie wieder verlassen musste.

Als Mama verstehe ich aber auch sehr gut die andere Seite und kann zu 100% verstehen, dass du eine Kinder schützen möchte oder im Alltag häufig überfordert ist, weil du das Gefühl hat, deinem Hund nicht gerecht zu werden. Duan dir zweifelst, wenn dir gesagt wird, dass der Hund ein "besseres" zu Hause verdient hat und es bei anderen zu "funktionieren" scheint, nur bei dir selbst nicht.

Die deutschen Tierheime kollabieren und quillen über vor Hunden, die aufgrund von Überforderung, Zeitmangel oder Verhaltensauffälligkeiten abgegeben werden. Mit meiner Arbeit, möchte ich genau für diese Hunde, Tierschutzprävention leisten und Abgaben vermeiden. 

Auf der anderen Seite, bin ich absolute Vollblutmama und völlig verrückt nach unseren Jungs - trotz nervlicher Belastung und was einem als Mama sonst so Sorgen bereitet. Meine Liebe gilt Kindern und Hunden gleichermaßen und ich bin überzeugt, dass beide mit einer fundierten und liebevollen Anleitung, maximal voneinander profitieren können. Weil ich genau eines dieser Kinder war, dessen Leben so unfassbar positiv, durch das Zusammensein mit Hunden und dieser engen Verbindung, beeinflusst worden ist. 

Ich weiß, wie schmerzhaft und folgenreich die Abgabe eines Hundes, für eine zarte Kinderseele sein kann. Ich kann heute, 25 Jahre später, immer noch nicht über meinen Seelenhund "Sam" sprechen, ohne dabei Tränen zu vergießen. Er ist die schönste und zugleich schmerzhafteste Kindheitserinnerung für mich. Seine Abgabe und die Trennung, hat mein Kinderherz gebrochen.

Für Kinder sind Hunde so viel mehr, als einfach nur ein Hund. Sie sind Familie!

Kinder und Hunde, haben nur das Beste verdient und das sind liebevolle Eltern, die sie sehen und verstehen und trotz aller Herausforderungen, den Weg voller Liebe und Zuversicht, gemeinsam mit ihnen gehen.

Tierschutz und ein harmonisches Familienleben mit Hund, sind mein Antrieb. Weil ich jeder Familie das wünsche, was ich erleben durfte und immer noch erleben darf und weil Kinder  & Hunde ein zu Hause verdienen, dass ihnen Sicherheit gibt und Vertrauen schenkt.

Theresa

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Das rührende Testament eines Hundes

Meine Tage sind gezählt, ich bin am Ende meines Lebens angelangt. Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles was sie haben denen zu hinterlassen, die sie lieben.

Ich würde auch solch ein Testament machen wenn ich schreiben könnte. Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug, deine sanft streichelnde Hand, deine liebevolle Stimme, den Platz, den ich in deinem Herzen hatte und deine Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird, gehalten in deinem Arm.

Wenn ich sterbe, dann, mein lieber Mensch, sag bitte nicht: ,,Nie wieder werde ich einen Hund haben, der Verlust tut viel zu weh!" Ich bitte dich viel mehr um meinetwillen, wieder einen Hund an deine Seite zu holen. Es wäre eine Ehre für mich, wenn du sagen könntest, dass du dir nach dem Leben mit mir nicht vorstellen könntest, jemals ohne Hund zu sein.

Such dir bitte einen einsamen, ungeliebten Hund aus und gib ihm meinen Platz!

Netzfund

Image by REGINE THOLEN

Qualifikationen


Ausbildung 
                

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  • 2020 - 2022 Ausbildung zur

         Hundetrainerin bei Animal Learn             in Bernau am Chiemsee
 

Fortbildungen
 

  • seit 2022 jährliche Teilnahme am Hundesymposium von Animal learn

  • regelmäßige Fortbildungen über den Berufsverband IBH und andere Institutionen

Arbeit

  • ​​seit 2022 eigene Hundeschule in Northeim

  • ​seit 2025 Onlineberatung und Coaching für Mamas mit Hund, die sich mehr Leichtigkeit und Harmonie in ihrem Alltag mit Hund wünschen

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Liebe Mama, wenn du noch ein bisschen leselustig bist, Zeit hast und noch mehr von mir und meiner Beziehung zu meinen Hunden erfahren möchtest,  dann mach es dir bequem und bleib aufmerksam.

In den folgenden Abschnitten erzähle ich dir, wie sich jeder einzelne von ihnen, auf mein/unser Leben auswirkt(e) und welche Herausforderungen sich uns stell(t)en.

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Sam 

Die black pearl

Sam, ein Russischer Schwarzer Terrier/Schäferhundmix, zog im Alter von 8 Wochen, in die Familie von der damals besten Freundin meiner Mutter.

Bis zu seinem 4. Lebensjahr, waren wir unzertrennlich und die besten Freunde. Freundinnen hatte ich zwar auch aber an Sam kam keine ran!

Ich war so oft bei ihm, wie es neben Schule und sonstigen Aktivitäten möglich war. Wenn das Wetter mitspielte, waren wir stundenlang im Wald unterwegs und haben ausgedehnte Spaziergänge unternommen oder die heißen Sommertage, am Bach verbracht. Meistens nur wir beide aber manchmal, durfte auch mal eine meiner Freundinnen mitkommen.

Auch unsere Stadtspaziergänge liebte ich sehr. Wie stark ich mich fühlte, wenn bei unserem Anblick regelmäßig die Straßenseite gewechselt worden ist. Eine Grundschülerin, mit einem 50 kg Hund an der Leine - das fiel auf!

Sam nahm regelmäßig ein Bad im Stadtbrunnen und damit er nicht das direkt angrenzende Einkaufscenter flutete, habe ich ihm im Anschluss und vorm Betreten, immer die Pfoten ausgewrungen. 

Wenn wir nicht unterwegs waren und Sam nicht grade erst beim Frisör, habe ich auch gerne stundenlang sein Fell gebürstet und er hat es soooo genossen. Nicht selten lag er auf der Seite und hat gedöst.

Manchmal durfte ich bei Sams Familie übernachten und wenn das der Fall war, konnte ich auf ein Kissen verzichten. Meist bin ich in seiner Flanke eingeschlafen.

Dass Sam seine Familie verlassen muss, habe ich irgendwann mal mit einem Ohr aufgeschnappt und habe innerlich direkt angefangen, Pläne für unsere gemeinsame Flucht zu schmieden aber bevor es dazu kommen konnte, war es schon zu spät. Sam war für immer aus meinem Leben verschwunden - ohne Abschied - einfach so! 

Für mich brach eine Welt zusammen und mein Herz entzwei. Bis heute, habe ich den Verlust nicht verarbeitet und er fehlt mir immer noch so sehr. 

Wenn ich gefragt werden würde, welche eine Kindheitserfahrung ich auf keinen Fall missen möchte, dann wäre meine Antwort auf diese Frage: ,,SAM".

Und dann kam... Polly

Polly war im Alter von 22 Jahren, mein erster, eigener Hund (erfüllter Lebenstraum). 

Im Alter von 8 Wochen, zog sie bei mir ein und war bis zu ihrem 16. Lebensjahr, meine treueste Begleiterin.

Polly war von Beginn an, zwar sehr aufgeweckt und sehr gelehrig aber dennoch leicht zu führen. Sie war sehr gut über Futter zu motivieren und hatte wahnsinnig Freude daran, gemeinsam mit mir zu arbeiten - ohne dabei fordernd oder rastlos zu sein. 

Sie konnte eine Menge Tricks. Wenn kleinere Spielplätze unbesucht waren, haben wir die Geräte als Parcours genutzt (Hängebrücke, Rutsche, Balancierbalken) oder sind einfach so spaziert.

Bis zu ihrem 8. Lebensjahr, lebten wir so zusammen.

Dann kam die Geburt unseres 1. Sohnes. 

In einem Mix aus emotionaler Überforderung, Hormonchaos und dieser neuen, großen Verantwortung, wurde sie schleichend zu meiner größten Belastung. 

Ich sehnte mich nach Ruhe und merkte, wie ich anfing, mich von ihr zu distanzieren. Nie hätte ich gedacht, dass mir das mal passieren würde aber ich habe mir nicht selten gewünscht, sie wäre nicht da.

Ich fing an mich für meine Gedanken und Gefühle zu schämen und zwang mich mit aller Macht, wieder einen Zugang zu ihr zu finden. Mit meiner neu gewonnen Zeit während der Elternzeit, konsumierte ich diverse Sendungen von Hundetrainern und begann ohne Sinn und Verstand und ehrlich gesagt auch ohne konkreten Grund, die Methoden zu übernehmen. Diese waren zwar frei von körperlichen Schmerzen aber dennoch sehr kühl, distanziert und ohne Rücksicht, auf ihre Bedürfnisse (seelische Schmerzen).

Für Polly und mich, ging es statt bergauf, weiter bergab. Sie litt inzwischen nicht mehr nur seelisch, sondern auch körperlich unter meiner emotionalen Ablehnung, meinem Frust über mich selbst und meinen neuen Umgangsmethoden.

Mein Mann gab sich zwar die größte Mühe Polly das zu geben, was sie bei mir vergeblich suchte: Liebe, Geborgenheit, Wärme aber er war eben nicht ich - nach der sie sich so sehr sehnte.

Wir kamen an den Punkt, wo uns beiden klar war, dass es so, für sie und für uns, nicht mehr weiter gehen konnte.

Also habe ich mir auf drängen meines Mannes, kurzentschlossen einen weiteren meiner Träume erfüllt. Die Hundetrainerausbildung bei Animal Learn - der absolute Wendepunkt und eine, meiner besten Lebensentscheidungen!

Ich war voll in meinem Element und bin meiner Berufung gefolgt. Von Seminar zu Seminar, wurde alles klarer. Ich verstand die Zusammenhänge und war voller Wissensdurst.

Den ich kompetent, mit jahrelanger Erfahrung und fundiert von diversen Referenten gestillt bekam. 

Mit Beginn der Ausbildung, ging es steil bergauf. Durch mein neu gewonnenes Wissen und Verständnis, veränderte sich auch meine Haltung. Ich war nicht mehr gefrustet, sondern sicher, geduldig und offen. 

Ich konnte mich Polly wieder öffnen und empfand neue Freude am Zusammenleben mit ihr. Nach kurzer Zeit verschwanden dann auch ihre körperlichen Symptome und wir hatten weitere wundervolle Jahre, bis zu ihrem Tod, im Januar 2025.

Sie war meine größte Lehrmeisterin, der beste und klügste Familienhund und auch in meinen dunkelsten Stunden, loyal und ohne Groll, an meiner Seite.

Seit ihrem Tod, vergeht nicht ein Tag, an dem ich nicht an sie denken muss.

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Malu Die sich vor Hunden, hinter Kindern versteckte

Mit Beginn meiner Ausbildung, wurde für mich der Tierschutz immer präsenter und der Wunsch, nach einem weiteren Hund wuchs.

So zog im November 2021 Malu, mit ca. 3 Jahren bei uns ein. Eine rumänische Mischlingshündin, der sich eine Tierschützerin vor Ort annahm und über einen Tierschutzverein, den Weg in unsere Familie fand.

Uns wurde gesagt, dass sich Malu bei ihrer Ankunft in Deutschland hinter Kindern, vor anderen Hunden versteckt hat.

Die Wahrheit war aber, sie hatte sowohl vor Hunden, als auch vor Kindern angst. Die Kinder waren in dem Fall, nur das kleinere Übel.

Da standen wir nun, mit zwei kleinen Kindern - damals 2 Jahre und 5 Jahre und einer Hündin, die jeden Kontakt mit ihnen vermied.

Eine Abgabe war jedoch nie eine Option. Nach anfänglichen Versuchen die Kinder für sie "schmackhaft" zu machen - ohne Erfolg, gingen wir in die Akzeptanz. Für die Kinder deklarierten wir sie als "Deko-Hund" und dachten uns eine für die Kinder nachvollziehbare Geschichte aus, warum Malu keinen Kontakt zu ihnen wollte.

Da sich Malu generell viel zurück zog und nur wenig präsent war, funktionierte das erstaunlich gut.

Nach 1 1/2 Jahren dann, als wir eigentlich schon gar nicht mehr daran geglaubt hatten, geschah es dann.

 

Die Kinder saßen wie jeden Tag auf dem Sofa und schauten ihre Kindersendung, als sie plötzlich zu ihnen aufs Sofa sprang, sich neben sie legte und streicheln ließ. 

 

Mir schossen augenblicklich die Freudentränen in die Augen und die Kinder waren soooo happy!

 

Von diesem Tag an, wurden die Kinder von Tag zu Tag für Malu immer weniger zum Problem und auch so, kam sie nach und nach, immer mehr aus sich raus.

 

Einen richtigen "Boost" in Sachen Charakterstärke und Selbstbewusstsein, hat ihr nach Pollys Tod, der Einzug von Jules gegeben. 

 

Mit der Hündin von vor 4 Jahren, hat sie heute, nur noch wenig gemeinsam.

 

Malu ist das beste Beispiel dafür, dass Vertrauen nicht erzwungen werden kann. Vertrauen braucht Zeit, Raum und Akzeptanz, um fest verwurzelt zu wachsen und sich zu entfalten.  

Jules Ohne die es meine Angebote gar nicht gäbe
 

Jules ist das beste Aushängeschild für "Klein aber oho".

So niedlich sie mit ihrem Fell, den zwei verschieden Ohren und ihrer Größe aussieht... charakterlich war sie eine echte Herausforderung für uns als Familie.

Jules zog im März 2025, im Alter von 5 Monaten bei uns ein. Wie Malu, stammt sie ebenfalls aus Rumänien.

Nach Pollys Tod, wollten wir wieder einem Hund aus dem Tierschutz die Möglichkeit geben, bei Menschen zu leben, denen er vertrauen kann und auf ein zu Hause, in dem er sich sicher fühlen darf.

Wenn es nach mir gegangen wäre, dann wäre wieder ein älterer Hund bei uns eingezogen aber ich bin dem Wunsch meines Mannes, nach einem jungen Hund nachgekommen - trotz berechtigter Bedenken und Zweifel.

Die ersten Monate mit Jules, hatten zwar auch viele schöne und witzige Momente aber in erster Linie, waren sie unfassbar anstrengend!

Jules ist ein Hund mit großer Persönlichkeit und einem starken Charakter - damals schon. Diese beiden Komponenten, plus einem überforderten Nervensystem und ihrer genetischen Veranlagung, bei Unsicherheit und Gefahr nach vorne zu gehen, haben sie zu meiner bisher größten Herausforderung gemacht.

Dass sie zudem noch super schlau ist, brauche ich glaube ich nicht zu erwähnen, das sieht man sofort ;-).

Trotz dieser riesigen Herausforderung, war auch hier eine Abgabe keine Option. Jules Glück: Kinder die sie heiß und innig lieben, ein Papa, der sich seiner Verantwortung mit der Entscheidung für sie bewusst ist, eine Mama, die sich mit Hunden zufällig richtig gut auskennt, Herausforderungen liebt und in jedem Problem, die Chance auf Wachstum sieht und eine Familie, die trotz großer Herausforderungen, immer zusammenhält und in die selbe Richtung schaut.

Nach einem 3/4 Jahr bei uns, steckt sie grade mitten in der Pubertät und wir haben rückblickend und nachhaltig, richtig viel geschafft. 

Diese Hündin hat unfassbares Potenzial und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, sie bei der Entfaltung zu unterstützen. 

Auch, wenn es immer noch anstrengende und herausfordernde Situationen gibt, möchten wir sie nicht mehr missen und freuen uns, auf ein langes Leben mit ihr.

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Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen.

Friedrich Nietzsche

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About Theresa

Chat GPT über mich :

Theresa, die Hundetrainerin, die Hunde, Eltern und Kinder, gleichermaßen entschlüsselt - mit klaren Ansagen, smarter Neuro-Logik und einem trockenen Humor, der besser wirkt, als jedes Leckerli.

Ich über mich, in der dritten Person:

Theresa,

 

die in jedes Freundebuch unter Lieblingstier: Hund und unter Berufswunsch: Tierärztin und Krankenschwester geschrieben hat. Letzteres bin ich dann geworden.

deren Eltern für "Sonntagsspaziergänge" immer Hunde organisieren mussten, damit sie überhaupt mitkommt - ohne Hund lief nichts!

deren Schwester in Kindertagen, immer als Hund herhalten musste - sorry Schwesti.

deren bester Freund, ein Hund war (Sam).

die sich ungeschminkt am wohlsten fühlt, bequeme Kleidung bevorzugt und selten Schmuck trägt.

die sich bis zu ihrem 18. Lebensjahr, mehr für Hunde, als für Jungs/Männer interessiert hat.

die es mehr liebt andere zu überraschen, als selber überrascht zu werden. Fürs Beschenken, gilt das gleiche.

für die Campingurlaub, die schönste Art von Urlaub ist.

die lieber auf einer einsamen Insel leben würde, als in einer Großstadt.

die Abenteuerlustige, mit viel Sinn für Humor und einem leichten Hang, zur Dramatik.

für die aufgeben nie eine Option ist und die gelernt hat, statt Probleme zu wälzen, lösungsorientiert zu denken und zu handeln.

die vielseitig interessiert ist und deren Leben wahrscheinlich nicht reicht, all ihren Interessen nachzugehen.

die Gemütlichkeit liebt und am liebsten Zeit, mit ihrer Familie verbringt.

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die lesen liebt aber sich zu selten, die Zeit dafür nimmt.

die das 1/2 Jahr mit Wärmflasche schläft.

pragmatisch, effizient und reflektiert.

deren Gehirn immer auf Hochtouren läuft und die auf ihre Fragen an das Leben, sofort die Antwort braucht.

analysieren ist ihre Stärke und sehr wissend in ihren Gebieten, ist sie ebenfalls.

 

ausgestattet mit einem hohen Maß an Empathie und die es liebt, Ursachen auf den Grund zu gehen.

für die es nichts erfüllenderes gibt, als ihre Kinder beim Großwerden zu begleiten.

Enthusiastin für Hunde aber insebesondere für die, die aus dem Tierschutz kommen. In verhaltensauffällige Hunde kann sie sich reinfühlen, wie nur wenige andere.

Verhalten möchte immer etwas vermeiden oder etwas erreichen.

die gelernt hat, dass die größte Herausforderung - sowohl in der Kinder- als auch in der Hundeerziehung, die Arbeit am eigenen Ego (an sich selbst) ist.

deren Berufung es ist, als Sprachrohr für Hunde, in ihren Familien zu fungieren und ihre Halter:innen mit dem entsprechenden Wissen auszustatten, dass es bedarf, um ein harmonisches Familienleben mit Hund führen zu können. Denn nur, wenn sich alle Familienmitglieder gesehen und gehört fühlen, ist eine harmonische Familiendynamik möglich.

die einen Mann hat, der sie immer unterstützt, empowered und ohne den ihr Wirken, gar nicht möglich wäre.

und die Eltern hat, die ihr und ihrer Familie, immer den Rücken frei halten.

Image by Madison Oren

Liebe Mama, 

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